Pre- und Post-Processing ist in seiner einfachsten
Form ein Funktionsaufruf vor und nach einem Statement.
Das vorliegende Paper diskutiert einen generischen Ansatz
für Pre- und PostActions bei C++-Methoden.
Mit Hilfe von Templates und Template-Funktionen wird
eine wiederverwendbare und intuitiv anwendbare Funktionalität
entwickelt.
Pre- und Post-Actions lassen sich unter anderem zur
Unterstützung von folgenden Komponenten einsetzen:
- Semaphore (Mutex-Section)
- Trace
- Debug-Output
- Assertions
- Zeitmessungen für Funktionsaufrufe
Dank einer sehr effizienten Implementation findet die
gezeigte Lösung auch in Embedded-Systems Anwendung.
Es ist möglich, die Funktionalität ein- oder
auszuschalten, wobei der Applikations-Code dazu nicht
verändert werden muss. Auch die lästige Instrumentierung
mit #ifdef Präprozessor-Anweisungen im Applikations-Code
entfällt.